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World War 3 - ist es der bessere Shooter?

World War 3 nimmt Anleihen bei Battlefield 2 und 3 ... wie gut ist es wirklich?

Ist World War 3 besser als Battlefield?

64 Spieler kämpfen mit modernen Waffen und Panzern auf einer großen Map um Eroberungspunkte. Klingt nach Battlefield, ist aber World War 3.

Der Release-Termin hätte nicht waghalsiger gewählt werden können: zwischen Call of Duty Black Ops 4 und Battlefield V quetschte sich World War 3 am 19. Oktober 2018 in den Early Access bei Steam.

Battlefield-Veteranen finden sich in World War 3 recht schnell zurecht: Auf einer großen Map gilt es, Eroberungspunkte einzunehmen und zu halten. Man spawnt entweder in der Heimatbasis, bei einem Squad-Anführer oder an einem von eigenem Team kontrollierten Flaggenpunkt. Je nach gewählter Klasse stehen unterschiedliche Waffen und Ausrüstungsgegenstände zur Auswahl, die die Rolle des Spielers auf dem Schlachtfeld definieren. Der vorgefertigte Heavy gibt z. B. mit seinem schweren MG Sperrfeuer, schaltet per Raketenwerfer feindliche Fahrzeuge aus und versorgt Kollegen mit Munitionspaketen.

Während im Inneren der Gebäude die Infanterie das Sagen hat, dominieren auf den weitläufigen Kartenabschnitten meist leichte Schützenpanzer und schwere Kampfpanzer, die man selbst steuern kann.
Der Weg zum Erfolg liegt wie bei Battlefield im Teamplay: Bleibt das Squad zusammen und rückt gemeinsam auf Ziele vor, stehen die Chancen auf Erfolg deutlich besser, als wenn man als einsamer Wolf loszieht.
Anders als in Battlefield steuert man in World War 3 zwar Panzer, aber keine Luftfahrzeuge, wie Helikopter oder Flugzeuge. Die gibt es aber trotzdem im Spiel, nämlich in Form von Scorestreaks, ähnlich wie in Call of Duty.
Hat man genug Punkte gemacht, kann man zum Beispiel eine Drohne, einen Raketenangriff oder sogar gleich ein Flächenbombardement per Tarnkappenbomber anfordern. Transporthubschrauber fliegen außerdem auf Wunsch Fahrzeuge direkt an die Front.

World War 3 setzt außerdem insgesamt auf einen deutlich authentischeren Ansatz als Battlefield. Das Ballistik-System berechnet zum Beispiel detailliert die Auswirkungen von Kugeln auf die verschiedenen Körperpanzerungen im Spiel, abhängig von der Distanz und Kaliber. Schwere Schutzausrüstung hält zwar mehr aus, ist aber auch schwerer - was man dank Gewichtssystem in WW3 mitbedenken muss.

In den Feuergefechten ist vor allem die vergleichsweise kurze TTK (Time to Kill) auffallend. Nach nur wenigen Treffern (oder einem gezielten Kopfschuss, abhängig vom Material des getragenen Helmes!), ist ein Kampf meist entschieden. Diese Tendenz zum Hardcore-Shooter setzt sich auch beim Interface fort: Auf eine Minimap muss man verzichten, bis man selber oder ein Kamerad eine UAV-Drohne startet und Gegner aufklärt. Auch direktes 3D-Spotting gibt es nicht, Gegner rennen also nicht mit roten Markierungen über ihren Köpfen herum. Stattdessen muss man sie mit eigenen Augen in der Umgebung erkennen.

Viel umfangreicher als bei vielen Konkurrenten fällt das Customization-System von World War 3 aus. Man hat die Wahl zwischen dutzenden Waffen, Aufsätzen, Munitionstypen, Westen oder Helmen. Auch Fahrzeuge lassen sich bis ins kleinste Detail individualisieren. Für reichlich Langzeitmotivation durch Unlocks ist also gesorgt. Außerdem kann man mit gekauftem Equipment jede Klasse frei in allen Bereichen anpassen.

Es gibt einige Gründe sich dieses Spiel genauer anzusehen.

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